bohemia

Saison 2022-23

Bohemia

Julia Hagen & CHAARTS - vom schillernden Musikantentum Böhmens

BOHEMIA

Josef Suk (1874-1935)
Serenade op. 6 Es-Dur (1892)

 

Antonín Dvořák (1841-1904)
Streichquintett Es-Dur op. 97 „Amerikanisches“ (1893)

 

Joseph Haydn (1740-1809)
Konzert für Violoncello und Ensemble D-Dur (1782)

 

Julia Hagen – Violoncello
CHAARTS Chamber Artists
Stefan Tarara – Konzertmeister

Coming next Bohemia

    • 02
    • september 2022
    19:30
  • Boswil - Alte Kirche

    Julia Hagen & CHAARTS

  • BOHEMIA

    Josef Suk (1874-1935)
    Serenade op. 6 Es-Dur (1892)

     

    Antonín Dvořák (1841-1904)
    Streichquintett Es-Dur op. 97 „Amerikanisches“ (1893)

     

    Joseph Haydn (1740-1809)
    Konzert für Violoncello und Ensemble D-Dur (1782)

     

    Julia Hagen – Violoncello
    CHAARTS Chamber Artists
    Stefan Tarara – Konzertmeister

    Der damals schon weltberühmte Antonín Dvořák bemerkte in der Musik seines hochbegabten Schülers Josef Suk «zu viel Melancholie» und empfahl ihm doch etwas «gut Gelauntes» zu komponieren. Der 18-Jährige wurde später selbst ein gefeierter Komponist, nun fühlte er sich herausgefordert und konterte das Ansinnen seines Lehrers mit einem schwelgenden und bestens unterhaltendem Meisterwerk, der Streicherserenade welche nur in Dur-Tonarten gehalten ist und leider viel zu selten zu hören ist.

    Ein Jahr später, in der «besten Zeit seines Lebens» und im Kreise tschechischer Auswanderer verbrachte Dvořák die Sommermonate in Iowa und verfasste für sich selbst und Mitmusiker eines seiner hinreißendsten Kammermusikwerke, quasi das Schwesterwerk zum weit bekannteren „Amerikanischem Quartett». Das Quintett sprüht vor unverbrauchten und erfrischenden Volksklängen und speist sich thematisch aus dem zuvor errungenen Grosserfolg der 9. Sinfonie.
    Mit Julia Hagen zeigt sich CHAARTS gewohnt kammermusikalisch, stammt die charismatische Cellistin doch aus der Salzburger Musikerfamilie, aus der auch das Hagen-Quartett hervorging. Haydns erste musikalische Anstellung war in Böhmen. Von der dortigen, überschäumenden Musikalität inspiriert, wirkte er später als Hof-Komponist auf dem ungarischen Schloss Esterházy. So verbindet in diesem Programm sein lyrisches Cellokonzert das böhmische Musikantentum mit der Wiener Klassik.

     

    Leichtigkeit und Ambition schließen einander nicht aus, wie die aufstrebende Cellistin Julia Hagen eindrucksvoll beweist. Concerti

  • Welch ein hingebungsvolles Spiel, welch eine einnehmende Musikalität!

    Aargauer Zeitung
  • CHAARTS ist eine «Klassik-Band» im besten Sinne. Mit berstender Musikalität, beeindruckender Technik, klugen Programmen und einem europäischen Line-Up an Musikern, die kaum je sonst zu finden ist, sorgt CHAARTS für Konzerterlebnisse der Extraklasse.

    Klassik Heute
  • Kann Musik trunken machen? Sie kann. Anders ist es nicht zu erklären, dass am vergangenen Freitagabend ein nicht geringer Teil des Publikums im Kleinen Saal der Tonhalle Zürich kicherte, schwatzte und jede unkonventionelle Art der Klangerzeugung mit allerlei Lauten des Erstaunens kommentierte.

    Neue Zürcher Zeitung
  • Lag es an der allgemeinen Stim­mung oder war es doch wohl diese musikalische Sprache von CHAARTS, die das Haus zum Jubeln brachte? Solche Begeis­terung erlebt man in einem Konzert nicht alle Ta­ge. Sie wurde mit zwei Zugaben be­lohnt. Was folgte, war ein Riesenap­plaus: lang, ehrlich, herzlich.

    Schwäbische Zeitung