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Mozarts «wahres» Requiem

Um kaum ein Werk ranken sich mehr Mythen als um Mozarts letztes Werk, das er – folgt man dem berühmten «Amadeus»-Film von Miloš Forman – noch auf dem Totenbett im Fieberwahn diktierte und nicht vollenden konnte.

 

Obwohl das Requiem als Mozarts grösstes musikalisches Vermächtnis gilt, stammen ganze Teile ab dem «Sanctus» von seinem Schüler Franz Xaver Süßmayr, der das Auftragswerk auf Geheiss von Mozarts Frau Constanze fertig stellte. Die grosse Divergenz der Musik des Genies zu der des Schülers störte Generationen von Musikwissenschaftlern und Interpreten. Pierre Henri Dutron legte 2016 nach eingehenden Studien aller Skizzen und noch so kleiner musikalischen Fragmente Mozarts ein «Remade» von Süßmayrs Fassung vor, welche dessen Komposition so nah wie möglich an Mozart heran bringen und nichts weniger als eine Offenbarung sind.

 

Herbert Howells  | Requiem für Chor a cappella

Samuel Barber  |  Adagio for Strings / Agnus Dei

Wolfgang Amadé Mozart  |  Requiem in d-Moll KV 626 (Süssmayr/Dutron Remade)

 

Anne Montandon | Sopran

Cassandre Stornetta | Alt

Zacharie Fogal  | Tenor

Thomas Trolldenier  |  Bass

CHAARTS Chamber Artists

Stephen Smith | Leitung

  • Welch ein hingebungsvolles Spiel, welch eine einnehmende Musikalität!

    Aargauer Zeitung
  • CHAARTS ist eine «Klassik-Band» im besten Sinne. Mit berstender Musikalität, beeindruckender Technik, klugen Programmen und einem europäischen Line-Up an Musikern, die kaum je sonst zu finden ist, sorgt CHAARTS für Konzerterlebnisse der Extraklasse.

    Klassik Heute
  • Kann Musik trunken machen? Sie kann. Anders ist es nicht zu erklären, dass am vergangenen Freitagabend ein nicht geringer Teil des Publikums im Kleinen Saal der Tonhalle Zürich kicherte, schwatzte und jede unkonventionelle Art der Klangerzeugung mit allerlei Lauten des Erstaunens kommentierte.

    Neue Zürcher Zeitung
  • Lag es an der allgemeinen Stim­mung oder war es doch wohl diese musikalische Sprache von CHAARTS, die das Haus zum Jubeln brachte? Solche Begeis­terung erlebt man in einem Konzert nicht alle Ta­ge. Sie wurde mit zwei Zugaben be­lohnt. Was folgte, war ein Riesenap­plaus: lang, ehrlich, herzlich.

    Schwäbische Zeitung