saison-2022-23

Saison 2022-23

  • Acht Celli!

    Die Sommerserenade als Saison-Auftakt im Park

    Werke für sechs bis acht Celli von Bach, Wagner, Barralet, Ravel und Tschaikowski  

  • Bohemia

    Julia Hagen & CHAARTS - vom schillernden Musikantentum Böhmens

    Schwelgende Melancholie und gute gelauntes Spiel. Das umschreibt die lebensnahe Musik Böhmens in ihrer Blütezeit.

  • Fairy Tales

    Regula Mühlemann & CHAARTS

    Regula Mühlemann entwarf mit den exzellenten Musikern von CHAARTS dieses märchenhafte Programm, das mit seidenzarten Episoden, irrlichternden Passagen und romantischen Klangbildern durch vier Jahrhunderte Feen-Geschichten erzählt. In «Fairy Tales» werden grosse Oper, filigranes Singspiel und fulminante Ensemblemusik zu packender Unmittelbarkeit verschmolzen, wobei sich im Dialog zwischen Sängerin und elf MusikerInnen sowohl Oasen feinster Musikalität als auch Klangräume von bemerkenswerter Fülle eröffnen.

  • Diamanten

    Shira Patshornik & CHAARTS am Boswiler Sommer «Fortuna»

    Das rätselhaft betitelte Konzert Il Grosso Mogul von Vivaldi verweist auf den damals wertvollsten Diamanten glitzernd in tausend Facetten. Fortuna ist auch die Göttin des Reichtums, sie feiert heute nach römischer Tradition Geburtstag. Zu ihrem Fest um Johanis versammeln sich im Programm äusserst (ausdrucks-)starke Frauenfiguren wie die mächtige und liebende Cleopatra, die Königstochter und Zauberin Medea oder La Folie, die Verrückte und nicht zuletzt die Königin Orasia. Die junge, gefeierte Sopranistin Shira Patchornik verkörpert Fortuna, Jonian Kadesha hebt neben Vivaldis glänzendem Violinkonzert, das neue, für den Boswiler Sommer geschriebene Violinkonzert «Tyche» des Vollblutmusikers Giovanni Sollima aus der Taufe. Mehr Fortuna geht nicht!

  • Carmina Burana

    Sophie Klußmann Sopran Frederic Mörth Bariton Charles Barbier Tenor Oberwalliser Vokalensemble Kinderchor der Singschule Oberwallis Hansruedi Kämpfen, Leitung CHAARTS

    Der Welt-Hit nach einer mittelalterlichen Handschrift aus Benediktbeuern ist einer der kompositorischen Glücksgriffe schlechthin. Alles sprach gegen einen Erfolg: Es war keine Oper, es war kein Tanz und kein Ballett. Aber die steinalten, lateinischen Texte mit Chor, grossem Orchester und viel Schlagwerk eroberten die Welt durch ihren Pathos, durch elementare Kraft und staunenswerte Eingängigkeit.
    Mit einem der besten Chöre der Schweiz und ihrem legendären Chorleiter Hansruedi Kämpfen bringt der Boswiler Sommer Fortunadie Carmina Burana in einer neu veröffentlichten Fassung von Paul Leonard Schäffer auf die Bühne. Es ist nichts weniger als die Weltpremiere eines universellen Hits.

  • Sommernachtstraum

    Malte Arkona & CHAARTS

    Hier bringen Elfen-Könige, strenge Herzöge, Geister mit Zaubertränken und unfolgsame Töchter alles durcheinander. Sie wollen partout ihr Schicksal selbst zurechtbiegen. Die Handlungsstränge sind so kompliziert, dass Malte Arkona für Durchblick sorgen muss. Aber von vorne: Einen romantischen Abend zu zweit, den hatte sich Anna-Maria Arkona ganz anders vorgestellt. Statt sie zum Essen auszuführen, eröffnet ihr Malte, er habe leider seine Termine durcheinandergebracht und müsse jetzt zu einer Aufführung von Shakespeares Sommernachtstraum. Und so findet sich das Pärchen von heute in der berühmten 400 Jahre alten Geschichte wieder, die von Glück, fiesen Ränkespielen und Liebeskribbeln erzählt

  • Sagenpfade

    Ragnhild Hemsing | Benedict Klöckner | CHAARTS

    Ragnhild Hemsing steht in zwei Welten, die eine glänzend in hellem Scheinwerferlicht wie polierter Geigenlack, die andere naturverbunden und von Nebel und Wäldern charakterisiert wie die Ornamente ihrer Hardangerfiddle. Zwei Violininstrumente markieren weit spannende Eckpunkte, angesiedelt zwischen Klassik und Folk und mittendrin eine geerdete und begnadete Künstlerin mit betörendem Violinen-Klang. Erstmals in der Schweiz werden die sagenhaften Abenteuer des Tunichtguts Peer Gynt und der naiv liebenden Solveig in den ikonischen Suiten von Edvard Grieg Schauplatz dieser beiden Instrumente. Dazu erfahren wir wunderbar(st)e Musik aus dem Land, in dem die Menschen den (Natur-)Kräften und ihren Trollen mehr Schicksalskraft zuschreiben als einer römischen Göttin Fortuna.

  • Sugar Hill

    Daniel Schnyders Sugar Hill New York

    Das dachten sich viele Musiker*innen und Komponist*innen und halfen ihrem Glück lieber selbst auf die Sprünge, als es über sich kommen zu lassen. Dieser Sprung war nicht selten über den grossen Teich nach Amerika in die lockende Freiheit wie im Fall von Daniel Schnyder, der heute in Sugar Hill in Manhattan lebt, wo auch Duke Ellington zu Hause war. Im musikalischen Sinne oder als reines Gedankenexperiment aber ist es die Überwindung der eigenen stilistischen Grenzen und die Aneignung fremder Idiome und Klänge, wie es bei Gershwin und Duke Ellington der Fall war, die gewinnbringend von der Klassik in den Jazz oder umgekehrt unterwegs waren.

  • Concertissimo

    José Gallardo & Sebastian Bohren & CHAARTS

    Es muss ein unaussprechliches Glück gewesen sein im Hause Mendelssohn, diese kongeniale geschwisterliche Musik-Begabung von Fanny und Felix. Brillanz, Melodienseligkeit und Virtuosität werden im Konzert für Violine, Klavier und Streicher zum Vermächtnis für die Harmonie und instrumentale Verschmelzung der beiden Geschwister. Und dazu das Streichquintett, quasi der Gipfel seines Spätwerkes, und wie alles bei diesem Genie vollendet in einem viel zu kurzen Leben. Hier besteht nur Beethoven in einer kammermusikalischen Adaption seines symphonischen Durchbruchs, der Eroica.

  • Welch ein hingebungsvolles Spiel, welch eine einnehmende Musikalität!

    Aargauer Zeitung
  • CHAARTS ist eine «Klassik-Band» im besten Sinne. Mit berstender Musikalität, beeindruckender Technik, klugen Programmen und einem europäischen Line-Up an Musikern, die kaum je sonst zu finden ist, sorgt CHAARTS für Konzerterlebnisse der Extraklasse.

    Klassik Heute
  • Kann Musik trunken machen? Sie kann. Anders ist es nicht zu erklären, dass am vergangenen Freitagabend ein nicht geringer Teil des Publikums im Kleinen Saal der Tonhalle Zürich kicherte, schwatzte und jede unkonventionelle Art der Klangerzeugung mit allerlei Lauten des Erstaunens kommentierte.

    Neue Zürcher Zeitung
  • Lag es an der allgemeinen Stim­mung oder war es doch wohl diese musikalische Sprache von CHAARTS, die das Haus zum Jubeln brachte? Solche Begeis­terung erlebt man in einem Konzert nicht alle Ta­ge. Sie wurde mit zwei Zugaben be­lohnt. Was folgte, war ein Riesenap­plaus: lang, ehrlich, herzlich.

    Schwäbische Zeitung